Subvention für nachhaltige Energieerzeugung (SDE+)

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Mit der Förderregelung für nachhaltige Energieerzeugung (SDE+) fördert die niederländische Regierung den Ausbau einer nachhaltigen Energieversorgung in den Niederlanden. Die SDE+ für 2015 wurde am 31. März 2015 um 09:00 Uhr eröffnet und endet am 17. Dezember 2015 um 17:00 Uhr. Der gesamte SDE+-Förderfonds ist mit nicht weniger als 3,5 Milliarden Euro, wobei dieser Betrag in 9 Tranchen zur Verfügung gestellt wird.

In jeder Förderphase gilt ein höherer maximaler Förderbetrag als in der vorherigen Phase. Es kann sich daher lohnen, einen Förderantrag erst später im Jahr zu stellen. Anträge, die eingehen, nachdem das Budget für eine Phase bereits ausgeschöpft ist, werden jedoch abgelehnt.

SDE+ richtet sich an Unternehmen und (gemeinnützige) Einrichtungen (also nicht an Privatpersonen), die erneuerbare Energie erzeugen oder künftig erzeugen werden. Es handelt sich um ein Betriebszuschuss, was bedeutet, dass der Staat sich nicht an den Investitionskosten beteiligt (Investitionszuschuss), sondern einen Beitrag zu den Erlösen aus der erzeugten Energie leistet, um diese Erzeugung ausreichend rentabel zu machen.

Die Förderung wird über einen Zeitraum von 5, 8, 12 oder 15 Jahren ausgezahlt und umfasst die Differenz zwischen den Kosten für konventionelle Energie und erneuerbare Energie. Die zu Beginn eines Projekts bewilligte Förderung entspricht dem maximal auszuzahlenden Betrag. Die tatsächlich jährlich ausgezahlten Beträge hängen vom tatsächlichen Basisstrompreis im jeweiligen Jahr ab.

Für die Erzeugung erneuerbarer Energien kann eine SDE+-Förderung beantragt werden:

  • Strom;
  • Wärme (oder die kombinierte Erzeugung von erneuerbarer Wärme und Strom);
  • Gas.

Der Antrag auf eine SDE+-Förderung erfolgt über das eLoket der Rijksdienst voor Ondernemend Nederland (RVO; www.rvo.nl). Je nach der konkreten Anlage, für die der Antrag gestellt wird, können zusätzliche Bedingungen gelten. Die Anträge werden von der RVO nach dem Prinzip “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst” bearbeitet, und wie bereits erwähnt, werden weitere Förderanträge abgelehnt, sobald das Budget ausgeschöpft ist.

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