Der Unterschied zwischen einem Management Buy-Out und einem Management Buy-In

Neben den Käufergruppen, die wir in einem früheren Artikel als Verkauf an einen strategischen Käufer oder eine Investmentgesellschaft Wie bereits erwähnt, lassen sich noch weitere Arten von Käufern unterscheiden. In diesem Artikel geht es um den Management-Buy-out (MBO) und den Management-Buy-in (MBI).

MBO bedeutet, dass das derzeitige Management die (nur begrenzt aktiven) Gesellschafter auskauft und das Unternehmen weiterführt. Es gibt auch das Szenario, bei dem ein Mitarbeiter, der seit Jahren im Unternehmen tätig ist, sich einkauft und die Geschäftsführung übernimmt. Dabei kann es sich sowohl um einen teilweisen als auch um einen vollständigen Verkauf handeln. In jedem Fall handelt es sich bei einem MBO immer um eine oder mehrere Personen, die bereits im Unternehmen beschäftigt sind. Sie kennen das Unternehmen bereits gut und sind bereits Teil der Unternehmenskultur.

Bei einem MBI erwirbt ein Kandidat von außerhalb des Unternehmens Anteile am Unternehmen, entweder vollständig oder teilweise. Oft verfügt er oder sie über umfangreiche Erfahrung in der Branche, in der das Unternehmen tätig ist.

Ein MBI kann wertvoll sein, um Wissen und Fachkompetenz von außerhalb des Unternehmens zu gewinnen. Zudem bringt ein MBI-Kandidat oft ein Netzwerk in der Branche mit.

Beide Verkaufsformen sind sinnvoll, um Ihr Unternehmen weiterzuführen, ohne sich einem größeren strategischen Partner oder einer Investmentgesellschaft anzuschließen. Außerdem ist es auf diese Weise möglich, Ihre Aufgaben bis zu Ihrem Ruhestand schrittweise abzubauen.

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