Der Bedarf an Skalierung kommt dem Übernahmemarkt im Transportsektor zugute

Der Transportsektor ist für die niederländische Wirtschaft von großer Bedeutung und wird bisweilen als Rückgrat der stetig wachsenden Verbraucherbedürfnisse angesehen. Dies bringt zahlreiche Herausforderungen in den Bereichen internationale Beziehungen, Umwelt, Nachhaltigkeit und Digitalisierung mit sich. Zudem ist die Branche eng mit anderen Sektoren verflochten, in denen ein (logistischer) Prozess für den physischen Transport von Gütern erforderlich ist. Obwohl beispielsweise die Baubranche mit ihren Herausforderungen und Chancen in Bezug auf Stickstoff und PFAS (lesen Sie mehr dazu in unserem vorheriger Artikel), was etwa 20% der auf der Straße beförderten Güter entspricht, erwarten sowohl die ABN AMRO wenn die ING ein leichtes Wachstum in diesem Sektor in den kommenden Jahren.

Skalierung

Am vergangenen Freitag, dem 24. Januar, hat „Nieuwsblad Transport“ einen Webinar organisiert zum Thema “Größenvorteile im Straßengüterverkehr”. In dieser Diskussion, an der unter anderem Mark van der Drift (CEO der Cornelissen-Gruppe) und Marten van den Bossche (Experte für Verkehr und Mobilität bei Ecorys) teilnahmen, wurde das Thema Nachhaltigkeit erörtert. Auf dem Transportmarkt ist ein Trend zur Skalierung erkennbar; viele mittelständische Unternehmen (mit 50 bis 100 Einheiten) streben eine Skalierung an, d. h. eine Erweiterung ihrer Transportkapazität. Dies geschieht zunehmend durch die Übernahme des Fuhrparks eines anderen Transportunternehmens. Angesichts der geringen Margen in der Branche und der relativ geringen Komplexität von Transportunternehmen erfolgt die Skalierung hauptsächlich über Aktiva-Passiva-Transaktionen.

Synergie

Auf diese Weise versuchen Transportunternehmen, Synergien zu schaffen. Durch die Erweiterung des Fuhrparks kann nämlich – vorausgesetzt, es besteht ein geeigneter Kundenstamm – eine ausreichende Marge entstehen, um die auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit ausgerichteten Gemeinkosten zu decken: ‘die Gemeinkosten der Zukunft’. Kleinere Unternehmen sind derzeit gezwungen, nach dem ‘Lean-Prinzip’ zu arbeiten, da sie die Gemeinkosten der Zukunft nicht tragen können – der Finanzierungsbedarf ist dafür zu groß.

In den kommenden Jahren wird bei mittelständischen Unternehmen ein zunehmender Bedarf an Skalierung bestehen; VWG Corporate Finance kann diese Prozesse von Anfang bis Ende begleiten. Für kleine Transportunternehmen wird es in den kommenden Jahren vor allem darum gehen, weiterhin ‘schlank’ zu wirtschaften, ein starkes Kundenportfolio aufzubauen und in (kleinen) Schritten den Fuhrpark zu modernisieren sowie Prozesse zu digitalisieren. Unsere Renditeberatung kann hier Abhilfe schaffen. Wenden Sie sich dazu bitte an Coen Peeters.

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