Auswirkungen von PFAS und Stickstoff im Bausektor im Jahr 2020 spürbar

In der zweiten Jahreshälfte 2019 standen die Stickstoff- und PFAS-Problematik für die Baubranche im Mittelpunkt. Trotz dieser Probleme verzeichnete die Baubranche im Jahr 2019 ein Wachstum von ca. 4 bis 5%. Für 2020 wird jedoch erwartet, dass die Baubranche die Auswirkungen der Stickstoff- und PFAS-Problematik deutlich zu spüren bekommen wird. Die ABN AMRO Es wird erwartet, dass die Bauproduktion im Jahr 2020 um 2% zurückgehen wird und sich das Wachstum erst 2021 wieder stabilisiert. Dieser Rückgang ist jedoch nicht auf eine geringe Nachfrage zurückzuführen, sondern auf ein begrenztes Angebot seitens der Baubranche. Es wird erwartet, dass die Auswirkungen im Wohnungsbau und im Tiefbau am stärksten sein werden.

Aus Untersuchungen der ING Es zeigt sich, dass die Bauproduktion im Jahr 2020 aufgrund der starken Inlandsnachfrage, staatlicher Maßnahmen und innovativer Lösungen voraussichtlich noch leicht um 0,51 TP3T wachsen wird. Den größten Rückschlag wird laut ING der Infrastruktursektor erleiden, da die Probleme im Zusammenhang mit PFAS und Stickstoff dort besonders schwer wiegen.

Zwei Großbanken haben die Aussichten für die Baubranche im Jahr 2020 untersucht, aber wie sieht eine institutionelle Organisation die Aussichten für die Bauproduktion im Jahr 2020 ein – positiv oder negativ? Am 22. Januar 2020 findet die EIB (Wirtschaftsinstitut für das Bauwesen) veranstaltet seinen jährlichen Kongress zu den Prognosen für die Bauproduktion und die Beschäftigung, in diesem Jahr für den Zeitraum 2020–2024. Um unseren Kunden aus der Baubranche die bestmögliche Beratung zu bieten, wird VWG Corporate Finance an dieser Tagung teilnehmen und Sie in Kürze über die neuesten Entwicklungen informieren.

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