{"id":469,"date":"2017-03-27T07:03:15","date_gmt":"2017-03-27T05:03:15","guid":{"rendered":"https:\/\/vwg.nl\/uncategorized\/zakelijkheid-van-etentjes-niet-bewezen\/"},"modified":"2026-03-03T10:32:56","modified_gmt":"2026-03-03T09:32:56","slug":"die-geschaftliche-natur-der-abendessen-ist-nicht-bewiesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vwg.nl\/de\/zakelijkheid-van-etentjes-niet-bewezen\/","title":{"rendered":"Gesch\u00e4ftlicher Charakter der Abendessen nicht nachgewiesen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3416 size-large\" src=\"https:\/\/vwg.nl\/wp-content\/uploads\/20170327_zakelijk_eten_VWGNijhof-1024x384.jpg\" alt=\"Gesch\u00e4ftsessen bei VWGNijhof\" width=\"1024\" height=\"384\" \/><\/p>\n<p>Ein Unternehmer darf die mit dem Unternehmen verbundenen Kosten vom Gewinn abziehen. Die Beweislast f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsnotwendigkeit der Kosten liegt beim Unternehmer.<\/p>\n<h4>Sachlichkeit<\/h4>\n<p>In einem k\u00fcrzlich ergangenen Urteil best\u00e4tigt <a href=\"http:\/\/deeplink.rechtspraak.nl\/uitspraak?id=ECLI:NL:GHSHE:2017:80\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gericht in \u2018s-Hertogenbosch<\/a> dass die Beweislast f\u00fcr die gesch\u00e4ftliche Notwendigkeit der Kosten beim Unternehmer liegt. Dazu reicht es aus, dass der Unternehmer glaubhaft macht, dass die Kosten gesch\u00e4ftlich notwendig sind.<\/p>\n<p>Der Fall betrifft eine Verwaltungs- und Steuerberatungskanzlei, die der Betroffene im Rahmen einer Mann-Frau-VOF betreibt. Unter den Verkaufskosten wurden Kosten f\u00fcr Gesch\u00e4ftsessen verbucht. Diese Buchungen sind durch Rechnungen belegt. Bei einer Buchpr\u00fcfung korrigiert der Pr\u00fcfer diesen Abzugsposten. Er l\u00e4sst 10% der Kosten f\u00fcr die Abendessen als Abzug zu. In der Einspruchsphase wird der abzugsf\u00e4hige Anteil der Kosten auf 25% erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Der Unternehmer ist der Ansicht, die gesch\u00e4ftliche Relevanz des Abzugs der Kosten f\u00fcr die Abendessen mit der Behauptung glaubhaft machen zu k\u00f6nnen, dass er regelm\u00e4\u00dfig mit Kunden zu Abend isst und diese Abendessen mit dem Austausch von Unterlagen und der F\u00fchrung von Gespr\u00e4chen verbindet.<\/p>\n<p>Sowohl das Gericht als auch das Berufungsgericht sind der Ansicht, dass dies nicht ausreicht, um die gesch\u00e4ftliche Relevanz der Kosten glaubhaft zu machen. Der Unternehmer hat keine Angaben dazu gemacht, mit wem er und seine Ehefrau gegessen haben. Auch hat er nicht dargelegt, welcher gesch\u00e4ftliche Bezug mit den Abendessen verbunden war.<\/p>\n<h4>Gesch\u00e4ftliche Angelegenheiten verwalten<\/h4>\n<p>Obwohl \u201cglaubhaft machen\u201d eine leichte Form der Beweislast darstellt, tun Unternehmer gut daran, die gesch\u00e4ftliche Relevanz von Ausgaben wie beispielsweise Gesch\u00e4ftsessen in ihrer Buchhaltung zu erfassen. Das muss nat\u00fcrlich nicht besonders aufwendig sein. Sie k\u00f6nnen den gesch\u00e4ftlichen Anlass des Essens (oder des Umtrunks) einfach auf die Quittung schreiben.<\/p>\n<h4>Begrenzt abzugsf\u00e4hige Ausgaben<\/h4>\n<p>Die Kosten f\u00fcr Speisen, Getr\u00e4nke und Genussmittel sind nur begrenzt vom Gewinn abzugsf\u00e4hig. Ein Betrag von 4.500 \u20ac ist nicht vom Gewinn abzugsf\u00e4hig. Der Unternehmer kann beim Finanzamt beantragen, 80% der tats\u00e4chlichen Kosten f\u00fcr Speisen, Getr\u00e4nke und Genussmittel vom Gewinn abzuziehen (bzw. 20% dieser Kosten dem Gewinn hinzuzurechnen).<\/p>\n<p>Der Unternehmer in dem oben beschriebenen Fall machte von dieser Regelung Gebrauch. Er scheint dabei davon auszugehen, dass er dadurch besser abschneidet. Ein Abzug von 80% der Kosten ist schlie\u00dflich h\u00f6her als die im Einspruchsverfahren festgesetzten 25%. Das Verfahren fand \u00fcbrigens im Steuerjahr 2008 statt, als statt 80% noch 90% der Kosten f\u00fcr Speisen, Getr\u00e4nke und Genussmittel vom Gewinn abgezogen werden durften.<\/p>\n<p>Die Feststellung der Gesch\u00e4ftsrelevanz der Kosten muss jedoch vor der Anwendung der Regelung f\u00fcr begrenzt abzugsf\u00e4hige Kosten erfolgen. Auf den letztendlich abzugsf\u00e4higen Teil der Kosten f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsessen (25% der Gesamtkosten) ist die Abzugsbeschr\u00e4nkung anzuwenden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Een ondernemer mag de met de onderneming gemoeide kosten aftrekken van de winst. De bewijslast voor de zakelijkheid van kosten rust op de ondernemer. Zakelijkheid In een recente uitspraak bevestigt Hof &#8216;s-Hertogenbosch dat het bewijs van de zakelijkheid van kosten op de ondernemer rust. 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